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steffi schrieb am 06.02.2012 um 20:42:
Unser SternenkindStill, seid leise,
es waren Engel auf der Reise.
Sie wollten ganz kurz bei euch sein,
warum sie gingen, weiß Gott allein.
Sie kamen von Gott,
dort sind sie wieder,
wollten nicht auf unsere Erde nieder.
Ein Hauch nur bleibt
von ihnen zurück,
in euren Herzen ein großes Stück.
Sie werden jetzt immer
bei euch sein,
vergesst nie,
sie waren noch so klein.
Geht nun ein Wind, an mildem Tag,
so denkt, es war ihr Flügelschlag.
Und wenn ihr fragt,
wo mögen sie sein ?
Ein Engel ist niemals allein.
Sie können jetzt alle Farben sehen
und barfuß durch die Wolken gehen.
Vielleicht lassen sie sich hin und wieder
bei den Engelskindern nieder.
Und wenn ihr sie auch sehr vermisst
und weint,
weil sie nicht bei euch sind,
so denkt, im Himmel,
wo es sie nun gibt,
erzählen sie stolz:
Wir werden geliebt !
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Steffi schrieb am 19.10.2011 um 20:48:
Für dich!Hallo Sofia!
Ich musste am Samstag bei meiner Hochzeit so sehr an dich denken, wie gerne du sicherlich dabei gewesen wärst! Ich weiß, im Herzen warst du ganz nah bei mir! Deine Eltern waren auch da, ich habe sie eingeladen! Ich hatte irgendwie auch so dieses Gefühl, dass du mit ihnen auf meiner Hochzeit warst! Ich habe um 24 Uhr noch eine Kerze für dich angezündet, denn es war ja dein Geburtstag! Ich werde sie dir am Freitag aufs Grab stellen (ich hoffe, ich komm dazu) wenn nicht dann späterstens nächste Woche!
Ach Sofia, du fehlst mir unheimlich! Ich hatte auch bei den Fürbitten extra eine Strophe für dich eingebaut! Die folgendermaßen lautete: "Lasst uns bitten, für die Menschen, die an diesem wichtigen Tag gerne bei uns gewesen wären, aber die uns schon vorangegangen sind. Dankbar gedenken wir ihrer in Erinnerung an all das Gute, das sie in unseren Herzen zurückgelassen haben." Ich habe bei diesem Satz ganz fest an dich gedacht und mir sind die Tränen in den Augen gestanden! Das Leben ist ein großes Geheimnis!Es stellen sich schwere Fragen ein, und kein Mensch hat eine letzte Antwort auf das Warum! Die einzige zu verantwortende Einstellung ist unendliche Erfurcht vor dem menschlichen Leben vom allerersten Augenblick bis zu seinem Ende. Ich für mich weiß, dass ich alles daran setzen werde weiterhin den Kontakt zu deinen Eltern aufrecht zu erhalten, denn sie geben mir das Gefühl, dir nahe zu sein! Ich vermisse dich, "kleines Schäfchen" !
In ewiger Erinnerung
Steffi
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TECE schrieb am 12.08.2011 um 09:41:
.Dankeschön.
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Reni schrieb am 30.06.2011 um 08:09:
Märchen helfen lebenDas Tränenkrüglein
Es war einmal eine Mutter, die hatte nur ein einziges Kind, das liebte sie von ganzem Herzen und konnte ohne es gar nicht sein.
Da sandte der Herrgott eine böse Krankheit, die wütete unter den Kindern und auch dieses Kind erkrankte auf den Tod. Drei Tage und drei Nächte wachte, weinte und betete die Mutter bei ihrem geliebten Kind, aber es starb.
Die einsame Mutter erfasste ein gewaltiger, namenloser Schmerz. Sie aß nicht und trank nicht und weinte, weinte wieder drei Tage und drei Nächte lang ohne Aufhören und rief nach ihrem Kind. In der dritten Nacht saß sie tränenmüde und schmerzensmatt an der Stelle, wo ihr Kind gestorben war. Da ging leise die Türe auf. Die Mutter schrak zusammen, vor ihr stand das gestorbene Kind. Es sah wie ein seliges Englein aus, lächelte freundlich und verklärt. In den Händen trug es ein Krüglein, schier übervoll. „O meine liebe Mutter, weine nicht mehr um mich! Siehe, in diesem Krug hat der Engel der Trauer alle deine Tränen gesammelt. Wenn du nur noch eine Träne um mich weinst, wird das Krüglein überfließen. Ich werde dann keine Ruhe im Grabe finden und keine Seligkeit im Himmel. Darum, liebe Mutter, weine nicht mehr um mich. Dein Kind ist glücklich und gut aufgehoben, die Engel sind meine Gespielen.“
Darauf verschwand das Kind. Die Mutter weinte hinfort keine Träne mehr, um die Grabesruhe und den Himmelsfrieden ihres Kindes nicht zu stören.
(Neu erzählt nach Ludwig Bechstein)
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Steffi schrieb am 10.02.2011 um 14:42:
Du bist bei mirLiebe Sofia,
Ich werde am 15.10.2011 einen neuen Lebensabschnitt beginnen! Ich werde heiraten!
Einen Tag vor deinem Geburtstag! Es ist kaum zu glauben, doch ich habe das Gefühl, dich auch mit einladen zu müssen! Ich finde es sehr schön, dass deine Eltern zur Hochzeitsfeier kommen! Somit bist du mir sehr nahe!
Du wärst jetzt auch so alt wie ich, 25 Jahre ... ob du wohl auch geheiratet hättest?
Eines weiß ich ganz genau, für dich wird, auf meiner Hochzeit, eine große Kerze brennen. Somit gehörst du auch zur Hochzeitsgesellschaft!
Ach wie gern würde ich dich in den Arm nehmen und dich einfach mal wieder sehen wollen...
Im Herzen lebst du weiter!
Deine Steffi
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Maren schrieb am 15.11.2010 um 21:12:
Meine Oma...Hallo!
Meine Oma ist letzte Woche ganz plötzlich verstorben. Sie war 90 Jahre alt und bis dahin geistig und körperlich fit. Gerade deshalb kam der Tod doch so unerwartet.
Sie hat uns immer gelehrt dankbar für die lange und tolle gemeinsame Zeit zu sein. Für sie war es wichtig, nicht lange leiden zu müssen und keine Schmerzen zu haben. Und genau so war es. Das ist ein Trost für uns alle. Trotzdem tut es einfach weh.
Auf der Beerdigung haben meine Schwester und ich den Text "Auf der anderen Seite des Weges" vorgelesen. Es war schwer, aber hinterher doch auch sehr befreiend. Denn das ist genau das, was Oma sich gewünscht hätte.
Ich wünsche allen, die einen Menschen verlieren viel Kraft, ihr eigenes Leben weiter zu leben.
Liebe Grüße,
Maren
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Annika schrieb am 29.09.2010 um 19:07:
Ein LichtEin Licht ist ausgegangen, doch es ist nicht erloschen. Denn Tod ist nur wer vergessen wird!
Ich weis wie es ist einen menschen zu verlieren, auch ich musste diese erfahrung machen.
Eine sehr schöne Seite. Auch ich lebe igendwie in einer Fantasie welt...mit meinen 18 Jahren!
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babs schrieb am 29.07.2010 um 15:00:
sieals sie lachte,sagte man ihr,sie sei kindisch.
also machte sie fortan ein ernstes gesicht.das kind in ihr blieb,aber sie durfte nicht mehr lachen.
als sie liebte,sagte man ihr,sie sei romantisch,also lrente sie realistischer zu sein.sie verdrängte so manche liebe.als sie reden wollte,sagte man ihr,darüber spricht man nicht.also lernte sie zu schweigen.die fragen,die in ihr brannten,blieben ohne antwort.als sie weinte sagte man ihr,sie sei zu weich.also lernte sie,ihre tränen zu unterdrücken.sie weinte zwar nicht mehr,aber härte rwurde sie dadurch auch nicht.
als sie schrie,sate man ihr,sie sei hysterisch.also lernte sie,nur noch zu schreien,wenn niemand es hörte,oder sie schrie lautlos in sich hinein.als sie zu trinken begann,sagte man ihr,das löse probleme nicht.sie soll eine entziehungskur machen.es war ihr egal,weil ihr schon so viel entzogen worden war.als sie wieder draußen war,sagte man ihr ,sie könne nun ein neues leben beginnen,also tat sie ,als begänne sie ein neues leben.aber wirklich leben konnte sie nicht mehr.sie hatte es verlernt.als sie sich ein jahr später das leben nahm,sagte man garnichts mehr.und jeder versuchte für sich,leise das unbehagen mit den blumen ins grab zu werfen.
kein trost für sie,aber eine kleine geschichte,für alle ,die ihre seite besuchen
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Jana L. schrieb am 02.03.2010 um 14:24:
LichtSehr geehrte Angehörige,
Worte zu finden,weiterleben zu müssen,...alles ist sehr schwer.Jeder muss seinen eignen Weg finden um weiter zu machen,dafür Verständnis zu haben ist nicht einfach.Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Licht!
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