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Kathi schrieb am 13.06.2007 um 22:17:

Danke!

Lieber Karpantis,

danke für deine Zeilen, und danke auch für den langen Brief, den ich heute beim Zurückkommen von ein paar Tagen Ferien vorgefunden habe.

Ich werde vermutlich wieder ziemlich lange brauchen mit dem Antworten. Du hast mir wieder ganz viel Stoff zum Nachdenken gegeben. Geschockt bin ich im übrigen nicht.

Und der Satz "Hab Mut, Mama" wird mich sicher lange begleiten. Ich habe fast das Gefühl, dass mir Sofia durch dich jetzt Mut gegeben hat.

Liebe Grüße
Kathi

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Karpantis schrieb am 10.06.2007 um 22:49:

Gedanken III

Knapp vier Jahre scheint es nun her zu sein. Bei nahezu allen von uns hat sich der Alltag eingestellt, wo die Sonne auf und unter zu gehen scheint und dem Wehen der Zeit keine Beachtung schenkt. Schnee war gefallen, der von Sonnenstrahlen weggewaschen wurde. Regen fiel, den der Wind mit sich fort trug. Und wir alle gehen weiter unseren Weg, auf dem Zeitstrahl des Lebens aufrecht stehend und nach vorn. Wir berühren die Blätter der Bäume, die uns dabei streifen und lassen uns den Atem geben, der uns immer weiter voranträgt. Einige von uns fangen an zu laufen, andere gehen langsamer. Aber wir gehen voran.
Doch manchmal, wenn man auf dem Zeitstrahl, welchen wir betreten, zurückblickt, scheint einen die Kraft zu verlassen, weiterzugehen. Wir sind gezwungen, die Dinge hinter uns zu lassen und können nichts mitnehmen, was sich der Vergangenheit annimmt. Fast verzweifelt stehen wir da, weil wir merken, dass da etwas fehlt in uns, bei uns. Wir tragen nur dies eine Bildchen der Erinnerung in uns, was übrig geblieben ist von dem, was wir loslassen mussten und wie schwer fällt es uns, den weiteren Schritt nach vorn zu wagen, wenn wir am liebsten zurücklaufen möchten. Ich kann mich an ein junges Mädchen erinnern, das nicht mehr weitergehen wollte, wo wir es erst alle zu spät ekannten, dass sie nicht mehr in unserer Mitte sein wollte. Es sind bereits Jahre vergangen, doch vergessen habe ich nie. Auch wenn die Blumen welk zu sein scheinen, so trägt man doch immer noch einen Schmerz mit sich, der Schmerz der Erinnerung gerade dann, wenn man in Gedanken bei denjenigen ist, die man liebt.
Keine Mutter sollte je ihr Kind überleben müssen. Und doch geschehen manchmal diese Dinge, die uns an der Welt verzweifeln lassen und uns den Willen nimmt, weiterzugehen.
Doch denke ich, wenn wir auf dem Zeitstrahl zurücksehen und ihr noch einmal ins Angesicht blicken könnten,
würden wir ein schönes Lächeln sehen, dass zu ihrer Mutter sagt:

"Hab Mut, Mama"

und wir wüssten, dass dieser Platz, den sie in unserem Herzen hat, uns immer Kraft geben wird, wenn wir bis zum Ende weitegehen.

Karpantis

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Kathi schrieb am 10.06.2007 um 12:08:

Willkommen

Lieber Karpantis,

wir freuen uns sehr, dass du wieder heil zurück bist! Und wünschen Dir einen tollen Urlaub, den du dir sicher verdient hast.

Am Freitag hast du ins Gästebuch geschrieben, am Freitag hab ich einen Brief an dich abgeschickt (vielleicht hast du ihn ja schon). Das haben wir prima hingekriegt, hm?

Ganz liebe Grüße
Kathi

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Karpantis schrieb am 08.06.2007 um 14:34:

Zurück

Endlich wieder zu Hause! Wie geht es dir? Ich bin ganz wohlbehalten angekommen und erfreue mich meines Urlaubs. Schöne Grüße an alle

euer Karpantis

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Karpantis schrieb am 28.04.2007 um 18:24:

Greetings!

Hallo nochmal aus dem Kosovo. Alles ruhig und OK bei mir. Ich freue mich schon wieder auf mein zu Hause und auf deine Zeilen! Bis irgendwann

euer Karpantis

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Annegret schrieb am 07.04.2007 um 23:34:

Liebe

Liebe, ist das einzige, was wächst,
indem wir es verschwenden.

Verfasser unbekannt

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Annegret schrieb am 01.04.2007 um 10:49:

Der kleinste Stern

Der Glanz einer sternenklaren Nacht -
wer kann ihn begreifen, erfassen?
Seit Urzeiten funkelnde Lichterpracht -
kaum kann man den Blick von ihr lassen!

So nah und doch unendlich fern,
vor Raum und Zeit erhaben,
leuchtet auch der kleinste Stern
und spendet seine Gaben...

Er schenkt uns Ruhe in der Hast
und Mut, wo er uns fehlt;
erleichtert uns'rer Seele Last;
nimmt Kummer, der uns quält...

Er kündet uns von Hoffnung auch,
und von den schönen Dingen...
selbst des Vergessens Nebelhauch
kann ihn nicht bezwingen...

Der kleinste Stern am Himmelszelt,
er wird uns stets begleiten...
in jeder Nacht auf dieser Welt
wird er uns Freud' bereiten...

Ralf Korrek

Für Sofia, Markus und Lars

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Kathi schrieb am 02.03.2007 um 10:37:

Für Karpantis von zuhause

May it be an evening star
shines down upon you
May it be when darkness falls
Your heart will be true
You walk a lonely road
Oh! How far you are from home.

Mornie utúlle (darkness has come)
Believe and you will find your way
Mornie alantie (darkness has fallen)
A promise lives within you now.

May it be the shadows call
Will fly away
May it be you journey on
To light the day
When the night is overcome
You may rise to find the sun.

Mornie utulle (darkness has come)
Believe and you will find your way
Mornie alantie (darkness has fallen)
A promise lives within you now.

Enya, May it be



A promise lives within you now.

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Karpantis schrieb am 25.02.2007 um 16:34:

Fuer dich

Tag um Tag, Jahr um Jahr,
Wenn ich durch diese Straßen geh',
Seh ich wie die Ruinen dieser Stadt
Wieder zu Häusern auferstehen.

Doch bleiben viele Fenster leer,
Für viele gab es keine Wiederkehr.
Und über das, was grad noch war,
Spricht man heute lieber gar nicht mehr.

Doch ich frag, ich frag mich wer wir sind.

Wir sind wir! Wir stehen hier!
Aufgeteilt, besiegt und doch,
Schließlich leben wir ja noch.

Wir sind wir! Wir stehen hier!
Das kanns noch nicht gewesen sein.
Keine Zeit zum Traurigsein.
Wir sind wir! Wir stehn' hier!
Wir sind wir!

Auferstanden aus Ruinen dachten wir,
Wir hätten einen Traum vollbracht.
40 Jahre zogen wir an einem Strang.
Aus Asche haben wir Gold gemacht.

Jetzt ist mal wieder alles anders
Und was vorher war, ist heute nichts mehr wert.
Jetzt können wir haben was wir wollen,
Aber wollten wir nicht eigentlich viel mehr?

Und ich frag, ich frag mich wo wir stehen.

Wir sind wir! Wir stehen hier!
Wieder Eins in einem Land,
Superreich und abgebrannt.

Wir sind wir! Wir stehen hier!
So schnell kriegt man uns nicht klein,
Keine Zeit zum besser sein.
Wir sind wir! Wir stehn' hier!
Wir sind wir!

Wir sind Wir!
Aufgeteilt, besiegt und doch,
Schließlich gibt es uns ja immer noch.

Wir sind wir!
Und wir werden's überstehen,
Denn das Leben muss ja weitergehen.

Wir sind wir!
Das ist doch nur ein schlechter Lauf.
So schnell geben wir doch jetzt nicht auf.

(Paul Van Dyke feat. Peter Heppner, Wir sind wir)

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Annegret schrieb am 25.02.2007 um 10:53:

Liebe Kathi

Liebe Kathi, jetzt habe ich gestern Nacht eine so lange E-Mail an dich geschrieben, aber sie geht einfach nicht durchs Netz, kommt immer zurück. Habs heut morgen noch einmal versucht, Fehlanzeige, keine Ahnung warum?
Vielleicht steck ich die Mail einfach mal in einen Briefumschlag, mal schaun.

In Gedanken viel bei dir und deiner Familie.

Liebe Grüsse
Annegret

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